Am Morgen aufstehen, die Rolle ziemlich grobes Toilettenpapier unter den Arm klemmen, den Kopf aus der Jurte stecken und zur Open-Air Toilette rüber marschieren. Dies wiederholte sich in der Mongolei 14 Mal. Diese Toilette in der Nähe der Rock Formations war ein besonders luftiges Exemplar und die Steine waren, wie man sehen kann, nicht besonders hoch aufgetürmt. Wenn man sich also in die Hocke begab, konnte man trotzdem noch das Geschehen bei der Jurte beobachten. Ehrlich gesagt braucht es ein paar Tage, bis man sich an diese Art der Toilette gewöhnt. Man fühlt sich beobachtet und gestört. Spannender ist es, wenn man mitten in der Nacht das WC aufsuchen muss, denn zur Nachtzeit sind die Hunde sehr wachsam. Mit einer Taschenlampe begibt man sich zur Toilette und scheucht die Hunde weg. Kaum ist man in der Hocke, hört man auch schon wieder einen Hund herum schleichen. Auch nachts hat man keine Ruhe, plötzlich ist man Auge in Auge mit einem knurrenden Wachhund.
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